Stollenfest - Interview bezüglich des Samstagabend - Spezial


Suggental. 

Kurz vor dem anstehenden „Gin Rockt! - Samstagabend-Spezial“- Abend im Rahmen des Stollenfestes (06. Und 07. Oktober 2018) haben wir Harald Ruf, erster Vorstand des Musikvereins und und deren Schlagzeuger Fabian Hug, Mitglied der Rockband „Mr. Nancy“ nach den Hintergründen für dieses neue Event befragt:

 

Herr Ruf, was genau verbirgt sich hinter dem „Gin Rockt! - Samstagabend-Spezial“, mit dem Sie auf ihrem Plakat werben? 

 

H. Ruf: Der Musikverein Suggental möchte mit dem „Gin Rockt! - Samstagabend-Spezial“ neue Anreize schaffen, damit künftig auch wieder mehr jüngere oder junggebliebene Erwachsene uns auf dem Stollenfest besuchen. Ein Rockkonzert mit - aller guten Dinge sind bekanntlich drei – jungen LIVE-Bands und toller Musik schien uns dafür sehr geeignet. Ja, es sind nun drei Bands, da neben den angekündigten beiden Gruppen „Double Feature“ und „Mr. Nancy“ nun auch „Boom Boom Shake“ spielen werden. Zu einem guten Rockkonzert gehört auch eine Bar und weil es ein besonderer Abend werden soll gibt es hier mehrere verschiedene Sorten Gin.

 

Wie kam es, dass in Suggental das Konzert mit den drei Bands stattfindet?

 

H. Ruf: Fabian, Musiker aus Leidenschaft, Schlagzeuger unserer Vereins und der Rockband „Mr. Nancy“ hat einst beim lockeren Plausch nach der Probe erzählt, dass seine Band zwar immer übt aber einfach keine Auftritte hat. Dabei enstand gemeinsam die Idee, ob man nicht im Rahmen des Stollenfest jungen regionalen Bands die Möglichkeit geben könnte sich einfach mal in lockerer Athmosphäre zu präsentieren. Ziel wäre das zu einer festen Termin zu machen. Gesagt getan und nun geht es los. Vergangenen Dienstag hatten wir das Vergnügen, bei der Band „Mr. Nancy“ eine kleine Kostprobe in ihrem „Wohnzimmer“ zu bekommen. Ist einfach toll zu sehen mit wieviel Spaß und Leidenschaft die Musiker*innen bei der Sache waren und so freuen wir uns sehr, dass das nun klappt. und sie in unser „Wohnzimmer“ kommen.

 

 

Herr Hug, Sie sind Schlagzeuger der Band „Mr. Nancy“ und auch des Musikvereins – sozusagen die Schnittstelle. Woher kommt die Band, wie stellt sie sich zusammen und wie kam es zu dem Namen „Mr. Nancy“? 

 

 

F. Hug: Die fünfköpfige Rockband „Mr. Nancy“ besteht aus Mateusz Cichosz (Gitarre), Jannis Obricht (Lead-Gitarre), Johann Schwarz (Bass), Severine Guthier (Gesang) und mir am Schlagzeug. In der Konstellation spielen wir zusammen nun seit einem Jahr und kommen hier aus Waldkirch. Bis wir den Namen „Mr. Nancy“ hatten haben wir fünf ewig gesucht und diskutiert und am Schluß konnten wir uns darauf einigen.

 

 

Wie würden Sie den Musikstil der Band beschreiben und wie oft ist die Band schon aufgetreten?

 

 

F. Hug: Wir spielen Rockmusik mit verschiedenen Einflüssen. Wir haben eigene Kompositionen und spielen aber auch das eine oder andere Coverstück. Ehrlich gesagt ist dies der erste Gig (Auftritt) der Band. Daher sind wir alle etwas angespannt, aber trotzdem guter Dinge.

 

Gibt es eine Verbindung zwischen den Bands? 

 

F. Hug: Ja, die Band „Boom Boom Shake“ ist die zweite Band unsrer Sängerin. Dankenswerter Weise ist die achtköpfige Band unter der Leitung von Felix Rehmann bestehend aus Michael Bach, Claus Wagner (E-Gitarre), Stefan Tritschler (Bass), Roberto Rubini (Drums), Uwe Drescher (Saxophone), Hendryk Kuhlemann (Keyboard) und den beiden Sängerinnen Severine Guthier und Ramona Lins noch zusätzlich eingesprungen, da die dritte Band „Double Feature“ bestehend aus Marc Schill (Gesang), Jannik Rebmann (Gitarre), Emil Benrath (Bass) und Simon Zeller (Schlagzeug) nur akustisch auftreten kann. Mit der Band „Double Feature teilen wir uns einen Proberaum im KSW-Gebäude.

 

Welchen Musikstil vertreten „Boom Boom Shake“ und „Double Feature“?

 

H. Ruf: Die aus dem Musiclab aus Emmendingen stammende Band „Boom Boom Shake“ spielt groovigen Funk, Soul und Pop. Sie spicken ihr etwa einstündiges Konzert mit sanften, kuscheligen Songs und einigen rockigen Balladen. Die aus Freiburg kommende Progressiv Rock-Band „Double Feature“ wird hingegen eigene Akustiksongs spielen. 

 

Welche Erwartungen und Wünsche haben Sie bezüglich dieses Events? 

 

F. Hug: Ich wünsche mir, dass die Zuhörer einen tollen Abend haben, Ihnen unsere Musik gefällt und wir den Spaß rüber bekommen, den wir beim Spielen haben.

 

H. Ruf: In erster Linie wünsche ich mir, dass wir alle – egal ob jung oder alt – tolle Musik hören und damit sind die Bands der Hauptpunkt des Abends. Vielleicht ergeben sich dadurch neue Gelegenheiten für Auftritte. 

So wäre es toll, wenn alle Musikinteressierte den Bands die Chance geben und vorbei kommen. Beim Ruhetagkonzert des TTCs im Sommer hat man gesehen, dass eine etablierte Band viele Anhänger mobilieren kann, schön wäre es wenn auch die Nachwuchsrocker die selbe Chance bekommen würden.